“game of luck”

Game of Luck ist stilistisch im Downtempo zu verorten.

Die Form ist: Intro A B C C’ A2 B2 C2 C2′ B3 B3′ C3 C3′

Die Melodie, die im Intro vorgestellt wird, ist der Grundbaustein dieses Stückes. Sie findet sich in den Formteilen B und C im halben Tempo wieder, um den Zusammenhang des Stückes, bei den sich sonst stark unterscheidenden Formteilen, zu gewährleisten.

In den A-Teilen wird die Melodie von der Gitarre im ursprünglichen Tempo gespielt. Diese Teile sind bewusst „akustisch“ gehalten, um einen Gegensatz zu den anderen Teilen zu bilden. Im zweiten A-Teil wurde das Synthesizer-Element benutzt, um den A-Teil mit den „elektronischen“ B- und C-Teilen zu verbinden.

In den Teilen B und B2 wird die Melodie halftime gespielt und die Drums setzen aus, damit ein Kontrast zum vorherigen und nächsten Formteil entsteht. Um eine rhythmische Komponente zu liefern, werden die Noiseclicks verwendet. Die Melodie wird zusätzlich klangfarblich variiert, indem sie der Synthesizer in Mischung mit den Gitarren übernimmt.

Die C-Teile sind Dubstep geprägt. Der Leadsynthesizer wird massiv moduliert, damit seine sonst simple Tonfolge genug Aufmerksamkeit generiert außerdem taucht die Melodie nur noch in der Oberstimme der Akkordbegleitung auf. Effektsounds werden an rhythmisch sinnvollen Stellen gespielt, um den Fluss zu brechen. Die Synthesizer-Melodie geht auf ein Motiv mit Hook-Charakter zu. In der Wiederholung wird die Hook mit der Grundmelodie ergänzt, um einen Übergang zum A-Teil zu schaffen.

Ist der erste C-Teil noch vollkommen synthetisch, taucht bereits in C2 eine Streichersektion auf, die die Begleitstimmen doppelt. In C3 verstärken Holzbläser den Lead-Synth. Der Lead-Sound in C wird in C2 durch Verzerrung ergänzt. In C3 spielt ein zweiter Synthesizer nach einem Pitchbend oktavunisono und verstärkt so den Lead-Sound. Diese Variationen sorgen dafür, dass die Wiederholungen dieses Formteils jeweils eine Steigerung zum Vorigen darstellen.

Der Teil B3 ist als Verschmelzung zwischen A und B zu sehen. Das Drumset wird gefiltert eingefadet und die Melodie taucht im normalen Tempo auf, bevor sie in B3′ noch einmal vollends vom Synthesizer wiederholt wird, um eine Synthese zwischen zwei sich sonst kontrastierenden Formteilen herzustellen.