“water”

Online Aufgabe 1 Aufnahmeprüfung:
Bearbeite das Thema “Wasser”.
Verwende dabei keine Aufnahmen von Wassergeräuschen.
Als Formate werden beispielsweise Musikstücke, Hörspiele, Klangcollagen, Sounddesigns, experimentelle Klangarbeiten oder Ähnliches akzeptiert.
Zeitdauer der Audiodatei: 1-3 Minuten

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Water ist ein Musikstück im Stile von Steve Reich mit synthetischen Elementen und behandelt die Thematik von Wasser als lebensspendendes Element. Im Intro wird über einen Klangteppich von Klavieren, welche mit Volume-Automation bearbeitet sind, eine langsame Synthesizer-Melodie gespielt. Dies gibt eine trostlose, wüste, leere Landschaft wider, dazu passend das Windgeräusch, welches Leere vermittelt. Darüber liegen bearbeitete Cymbal-Samples, um eine rhythmische Komponente zu liefern. Nach acht Takten setzen Streicher ein, um die Klangfarbe der Begleitung und der Lead-Melodie zu variieren. Dazu kommt ein Synthesizer, der mit dem Notenmaterial der Pianos eine weitere Variation des Klangs zum Ziel hat. Die Donnergeräusche kündigen den kommenden Regen an.

Im 17. Takt setzen die, mit automatisiertem Delay, bearbeiteten Pianos ein, um die Rhythmik des nächsten Formteils anzudeuten. Diese stellen die ersten zaghaft fallenden Regentropfen dar. Die Rhythmik verdichtet sich und die Synthesizer und atmosphärischen Klaviere werden ausgeblendet, um einen Übergang zum nächsten Formteil einzuleiten.

Ab Takt 33 fällt ein Platzregen. Die Violinen und die Violen spielen pizzicato und ein weiteres Klavier setzt mit einem 16tel Puls aus erweiterten Akkorden für acht Takte ein. Eine gedämpfte Gitarre kommt dazu. Die Cellos halten die Noten aus, um einen Kontrast zu ihrer Spielweise im vorausgegangenen Formteil zu erzeugen.

Im 41. Takt beginnt sich die Rhythmik langsam zu entspannen. Die Pianos werden nun bis zum 65. Takt langsam strukturell ausgedünnt. Der Regen tröpfelt aus. Der Synthesizer, die Flageolette-Gitarre sowie die Akkord-Gitarre werden langsam eingeblendet, um einen weichen Übergang zu erzielen.

Nach weiteren acht Takten wird das Gitarrenthema des letzten Formteils eingeblendet und die Cellos und Bässe spielen eine pentatonische Melodie. Die Natur lebt auf, dies deutet auch der Vogelgesang an.